Natürlich schön wohnen mit Lehmputz

In vielen Fachwerkhäusern kann man ihn noch heute ohne Probleme finden. Im 21. Jahrhundert erlebt er nun auch in modernen Gebäuden sein berechtigtes Comeback: Der Lehmputz.

 

Naheliegender Rohstoff
Was für den Menschen früher vor allem praktisch war, weil es direkt vor Ort als Rohstoff gewonnen werden konnte, findet seit einigen Jahren wieder Einzug in unsere Arbeit und vor allem in eine nachhaltige und gesunde Wohngestaltung im Sinne unserer Kunden.

Lehm Früher und Heute
Lehm ist das älteste bekannte Baumaterial neben Holz und in feuchter Form wunderbar formbar. Er eignet sich deshalb seit jeher als Bindemittel und „Klebmasse“, um andere Materialien zu verdichten und zu verbinden. (Fun Fact: Der mittelhochdeutsche Begriff Lehm leitet sich vom Wort Leim ab, der Name ist also Programm). 

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Bernard Hermant for Unsplash
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Ökologie und Nachhaltigkeit
Als Rohstoff kommt das Gemisch aus Sand, Schluff und Ton in vielen Gebieten Deutschlands und Europas ganz natürlich vor. Böden, die Lehm enthalten gelten als besonders fruchtbar. Durch seine einfache Verfügbarkeit ist Lehm und der für uns daraus entstehende relevante Lehmputz nicht nur problemlos zu nutzen, sondern auch ökologisch und ökonomisch sinnvoll.

Gesunde Räume schaffen
Lehm bietet aber neben der lokalen Gewinnungsmöglichkeit noch viele weitere Vorteile für die Nutzung in Innenräumen. Naturputze aus Lehm und Mineralien sind schadstofffrei und können durch ihre Molekülstruktur Feuchtigkeit binden. Der Lehmputz ist zur Feuchtebindung hierbei besonders effizient, da er Tonminerale enthält. So sorgen diese Putzarten für eine angenehme Raumluft und ein gesundes Wohnklima.

Natürlich Schön
Um diese Vorteile voll zu entfalten, empfiehlt es sich, den Putz lediglich zu streichen und ihn nicht mit einer Tapete zu überdecken. Auch gibt es die Möglichkeit, ihn nur zu spachteln und ansonsten naturbelassen zu zeigen. Mineralputze können so ihre natürliche Schönheit voll entfalten und dem Raum eine unverfremdete, authentische Tiefe und Gemütlichkeit geben.

Mit farbenfrohen Akzenten lässt sich der Lehmputz natürlich auch dekorativ in Szene setzen.

Arbeiten mit Ton und Lehm
Bei der Verarbeitung des Putzes sind Fachwissen und Feingefühl gefragt. So unterscheiden wir zwischen Tonputz, Einlagenputz, Grundputz, Feinputz, Streichputz und Mineralputz. Je nach Anforderungen des Innenraums sind unterschiedliche Körnungen des Putzes von Bedeutung. Dem Dekorputz kann man auch Pflanzenfasern beigeben, um ihm verschiedene Strukturen zu verleihen.

Sie möchten gerne weitere Informationen zu Mineralputz, Lehmputz und nachhaltiger Wohngestaltung erhalten? Oder direkt ihr Wohnprojekt mit nachhaltigen Materialien planen? Dann schreiben Sie uns oder rufen Sie uns gerne an.

Ihr Team vom Malerbetrieb Hennes, Saarland

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